Die Mercedes G-Klasse - Vom Bundeswehr „Wolf“ zur Luxuskarosse

Mercedes G Klasse

Bereits seit 1979 gibt es die G-Klasse von Mercedes Benz. Ursprünglich wurde sie im Militärauftrag entwickelt, zählt allerdings heute zu den echten Geländewagen und gilt als Luxuskarosse. Heute finden Sie in der G-Klasse neue Motoren, eine zeitgemäße Technik und höchsten Komfort. Auch gebraucht ist die G-Klasse ein beliebtes Fahrzeug. Sollten Sie Ihren verkaufen wollen, wenden Sie sich doch einfach an den Autoankauf Frankfurt

Die aktuelle G-Klasse verfügt über eine Motorleistung von mindestens 245 PS. Damit wird ein Diesel Geländewagen in 8,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Der Selbstzünder ist die sparsamste Ausführung mit einem Verbrauch von etwa 9,9 Litern. Das stärkste Modell kommt hier auf 17 Liter Super Plus. Dafür bietet der 65 AMG V12 auch eine Spitzengeschwindigkeit von 220 km/h und 630 PS. In der G-Klasse finden Sie 480 Liter Stauraum und eine Anhängelast von bis zu 3.500 kg. 

Das sagen die Fachleute

Sicherlich hat sich die G-Klasse zum PS starken Luxus-Geländewagen in den letzten Jahren gemausert. Serienmäßig gibt es ESP und 20 Zoll Felgen. Der Geradeauslauf wird als mittelmäßig beschrieben und das Kurvenverhalten ist gewöhnungsbedürftig. Dafür erhalten Sie vorbildliche Geländeeigenschaften. Den happigen Preis zahlen wohl nur echte Fans. Neu erhalten Sie die G-Klasse ab 90.000 Euro. Die Sonderedition kostet schon 270.000 Euro. Somit wurde dieser zu einem der teuersten Mercedes Modelle die je entwickelt wurden. Auch die Betriebskosten sind recht hoch, dafür ist das Modell allerdings sehr wertstabil. 

Die Geschichte der G-Klasse

1972 startete die Entwicklung mit einer Kooperation zwischen Steyr-Daimler-Puch und Daimler-Benz. Im Jahr 1973 wurde das erste Holzmodell gefertigt und schon ein Jahr später wurde der erste Prototyp vorgestellt. Weitere fünf Jahre später ging die G-Klasse dann in Serie und wurde offiziell vorgestellt. Die Leistungsspanne lag in dieser Zeit zwischen 72 PS und 150 PS. 

 

Die verbauten Blattfedern sorgten für die Geländetauglichkeit und serienmäßig gab es die Geländeuntersetzung und die Sperren, wie auch den Allrad mit vollsynchronisiertem Verteilergetriebe. In den Anfängen gab es lediglich Viergang-Schaltgetriebe. Der Innenraum konnte als spartanisch bezeichnet werden. Hier gab es viele lackierte Blechflächen und die Instrumente können nur als funktional bezeichnet werden. 

 

Doch die Modelle wurden stetig weiterentwickelt. 1981 begann der Aufstieg in die Luxus-Klasse mit dem Einbau einer Klimaanlage und er ersten Benzineinspritzung. Diese ersetzte den bis dato verbauten Vergaser. Optional gab es Alufelgen oder eine Zusatzheizung. Beim Cabrio folgte im Jahr 1985 ein Klappverdeck, welches die einfache Plane ablöste. Auch der Komfort wurde stetig verbessert. Ab 1987 gibt es automatische Antenne und elektrische Fensterheber. In den Jahren danach folgten ein permanenter Allradantrieb, Armlehnen für Fahrer und Beifahrer, ABS und auch eine Edelholz Innenausstattung. Damit konnten neue Käuferschichten gewonnen werden. 

 

1993 gab es dann den ersten Achtzylinder-Motor und die ersten Sondermodelle wie den 500 GE mit einer Auflage von 50 Modellen. Der Weg in die Luxusklasse wurde geöffnet.

Grundlegende Neuerungen

Mit dem serienmäßigem Fahrerairbag und den innen belüfteten Bremsscheiben erfolgte der Aufstieg zum Lifestyle-SUV. Hinzu kamen eine Wegfahrsperre, Zentralverriegelung per Fernbedienung, Tempomat, Scheinwerfer-Reinigungsanlage und der Beifahrerairbag. Im Jahr 1999 gab es zum 20. Geburtstag den G 55 AMG mit satten 354 PS und einem V8-Motor. 2001 wurde die G-Klasse richtig Geländegängig und es folgten Traktions- und Bremsregelsysteme und Fahrstabilitätssysteme. Dies sorgte für eine bessere Bodenhaftung und für mehr Vortriebskraft. Zum 25. Geburtstag präsentierte Mercedes den G 55 AMG Kompressor mit 476 PS und einem Drehmoment von 700 Nm. 2006 gab es dann eine 500 PS Version mit einer Spitzengeschwindigkeit von 210 km/h, die elektronisch abgeregelt wurde. So schaffte es der Bolide von 0 auf 100 km/h in nur 5,5 Sekunden. 

 

Zur gleichen Zeit wurde der G 320 CDI angekündigt. Dieser gilt noch heute als eines der besten G-Modelle. 224 PS leistet der V6-Motor und es wurden ein Abgasturbolader, Dieselpartikelfilter und die verstellbaren Leitschaufeln spendiert. Zudem gab es das Siebenstufen-Automatikgetriebe 7G-TRONIC. Der Neupreis lag bei etwa 68.000 Euro.

 

Später kamen noch ein neues Kombiinstrument, eine Rückfahrkamera und das Infotainment-System Comand APS hinzu. Äußerlich war das Modell nur am veränderten Kühlergrill zu erkennen. 

Immer neue Modelle

Im Jahr 2009 gab es sofort zwei Sondermodelle die die Namen Edition 30 Pur und Edition 30 erhielten. Drei Jahre später erfolgt schon die nächste Modellpflege. Hier wurde das Cockpit moderner, LED-Leisten unter die Frontscheinwerfer angebracht und es erschien der erste Zwölfzylinder der G-Modelle. Gleich 612 PS und einem Hubraum von 6 Litern wurden dem G 65 AMG spendiert. Dieser kostete dafür auch satte 264.180 Euro. 

 

Die Motoren wurden dann im Jahr 2015 noch einmal überarbeitet mit dem Ziel weniger Verbrauch bei mehr Leistung. Ein Benzinfresser ist die G-Klasse trotzdem immer geblieben. In das Programm wurde zusätzlich noch der G 500 4x4x2 mit einem Preis von 226.000 Euro. Es gab zwischendurch immer wieder einige Sondermodelle, wie auch das Papamobil, welches für den Papst angefertigt wurde. Auch ein Dreiachser mit mehr Bodenfreiheit wurde kreiert und mit einem 6 x 6 Antrieb ausgestattet.

 

Im Frühjahr 2017 wurde auf dem Genfer Salon das Modell Landaulet vorgestellt, dass an Luxus kaum übertroffen werden kann. Die Länge wurde um 60 cm vergrößert und das G-Modell verfügt nun über ein elektrisches Stoffverdeck, einen 630 PS starker V12-Motor und im Fond finden sich Liegesessel. In nur sechs Sekunden wird das 3,3 Tonnen schwere Fahrzeug von 0 auf 100 km/h katapultiert. Möchten Sie dieses Gefährt erwerben, sollten Sie sich allerdings beeilen, da es auf 99 Exemplare limitiert ist. Dafür erhalten Sie es für 749.700 Euro.