Den eigenen Diesel umrüsten

Diesel verkaufen Frankfurt

In zahlreichen Städten können Fahrer eines Diesels mit der Abgasnorm 5 oder schlechter demnächst vor einem größeren Problem stehen. Fahrverbote wurden bereits angekündigt. Fahrzeuge mit der Euro 5 Norm können allerdings umgerüstet werden. Autoankauf Frankfurt verrät Ihnen für wen sich die Investition lohnen könnte. 

Das sagt die Politik

Die Bundesregierung legt sich zwar noch nicht fest aber sicher ist, der Verbrennungsmotor hat ausgedient. Immer mehr Gelder werden in die E-Technologie gesteckt und ein Umstieg soll schon in naher Zukunft problemlos möglich sein. Dafür müssen allerdings die Anschaffungskosten gesenkt und die Laufleistung erhöht werden. 

 

Ebenfalls wurde bereits diskutiert, ob die Mineralölsteuer bei Diesel-Kraftstoff neu überprüft werden müsse, da diese Vergünstigung ja auch deshalb ausgesprochen wurde, weil Diesel Autos weniger CO2 ausstoßen. BMW kündigte sofort nach dem Diesel-Gipfel an, dass hunderttausende Fahrzeuge mit der Euro 5 Norm kostenlos ein Softwareupdate bekommen.  Auch VW bietet solch ein Update für mehr als 600.000 Fahrzeuge an. So werden mehr als 5 Millionen Diesel-Fahrzeuge nachgerüstet. Und auch Daimler muss nun nachrüsten und bietet den Haltern von 3 Millionen Fahrzeugen ein Update an. Dadurch werden bei Mercedes Kosten in Höhe von 220 Millionen Euro verursacht.

Fahrverbote in München und Stuttgart

Mittlerweile denkt auch München über ein Fahrverbot für Diesel-Autos nach. Die Stickoxid-Werte liegen teilweise über 60 Mikrogramm pro Kubikmeter. Dabei liegt der Grenzwert bei lediglich 40 Mikrogramm. Ein temporäres Fahrverbot reicht hier nicht aus, da es sich hier um einen Mittelwert handelt. Das Fahrverbot würde dann für alle Fahrzeuge gelten, die nicht über die Euro 6 Norm verfügen. In Stuttgart sieht es so aus, als sei das Fahrverbot bereits beschlossene Sache. 

 

Sollten die bisher ergriffenen und zukünftigen Maßnahmen nicht ausreichen, werden die Städte Wiesbaden, Reutlingen, Offenbach, Mainz, Limburg, Köln, Gelsenkirchen, Frankfurt, Essen, Düsseldorf, Darmstadt, Berlin, Bonn und Aachen folgen. Ebenso ist denkbar, dass bestimmte Strecken ab 2018 ausgeschlossen werden. 

Feinstaub und Stickoxid

Nicht nur für die Pflanzen, sondern auch besonders für Menschen mit Asthma ist das Stickstoffdioxid eine starke Belastung. Die Autos sind in den Ballungszentren die Hauptursache. Fast die Hälfte aller zugelassenen Fahrzeuge in München sind beispielsweise Autos mit einem Dieselmotor. Durch ein Fahrverbot wären mehr als 150.000 Fahrzeuge betroffen. 

Wird durch die Umrüstung Ihr Auto sauberer?

Erste Untersuchungen zeigen, dass ein Nachrüstsatz in der Lage ist den Stickoxidausstoß zu reduzieren. Nach dem Kaltstart gab es allerdings eine Einschränkung. Nach einem Software-Update konnte ein Mercedes der V-Klasse im Dauertest überzeugen. Dieser konnte mit seinen Werten in einem Dauertest sogar unter der Euro 6c-Grenze fallen. Der NOx-Ausstoß konnte durch das Update um mehr als 80 Prozent reduziert werden. Um dies auf alle Fahrzeuge umlegen zu können, müssen allerdings die Umrüstungen erst noch entwickelt und anschließend vom Kraftfahrtbundesamt genehmigt werden. Dies wird noch einige Zeit benötigen. 

Die Kosten für die Umrüstung

Wenn lediglich ein Software-Update notwendig ist, müssen Sie mit Kosten um die 100 Euro rechnen. Ist allerdings ein Umbau notwendig, dann kostet der Umbau auch schnell einmal 1.500 Euro. Laut Hersteller werden Ihnen die Kosten aber nicht weiterberechnet und auch die Motorleistung wird nicht nachlassen. Diese Zusage gilt laut BMW aber nur, wenn dies bundesweit und markenübergreifend umgesetzt würde. 

 

Dabei würde ein Software-Update natürlich den geringsten Aufwand bedeuten. Auch wenn eine Umrüstung effektiver wäre, würde diese deutlich mehr Aufwand verursachen. 

 

Allerdings könnte die Umrüstung auch einige negative Folgen mit sich bringen. Es könnte zum Beispiel passieren, dass sich der Sprit- und der AdBlue-Verbrauch erhöhen. Was noch viel schlimmer wäre ist, kommen Sie der Rückrufaktion nicht nach kann es Ihnen am Ende passieren, dass Ihr Auto die wichtige TÜV-Plakette nicht mehr zugewiesen bekommt, da die Abgaswerte zu hoch sind. 

Sollten Sie noch einen Diesel kaufen?

Wenn Sie sich einen neuen Diesel zulegen möchten, sollten Sie laut ADAC noch warten, bis die Euro Norm 6D auf dem Markt ist. Sollte absehbar sein, dass eine kostenlose Umrüstung mit Garantie erfolgt, ist der Kauf eines Gebrauchten durchaus denkbar, da es im Moment zu einem hohen Preisverfall kommt. 

 

Auch wenn die Regierung erwartet, dass die komplette Umrüstung für Sie als Kunden kostenlos sein wird, ist noch nicht sichergestellt wer für die Kosten aufkommt. Müssen Bauteile modifiziert werden, wird dies die Herstelle Millionen kosten bei etwa 5,9 Millionen Dieselfahrzeugen der Klasse Euro 5. BMW und Daimler arbeiten an einer Software-Lösung die zur Zufriedenheit der Kunden, der Regierung und der Umwelt Abhilfe schaffen soll. Allerdings ist bei einigen Modellen damit zu rechnen, dass durch ein bloßes Update die Norm Euro 6 nicht erreicht werden kann. An den Kosten für einen Umbau möchte sich die Industrie allerdings definitiv beteiligen.