Die Neuheiten auf dem Automarkt für 2017

Automarkt

Auch in diesem Jahr gibt es wieder viele Neuheiten rund um das Auto. Einige der Wichtigsten möchten wir Ihnen kurz vorstellen. So wissen Sie schon heute, was morgen Trend ist. Viel Spaß beim Lesen.

Viele neue Modelle

Natürlich erscheinen auch in diesem Jahr wieder viele neue Modelle der Autohersteller. Teils gab es ein Lifting, andere zeigen vollkommen neue Modelle. Mercedes steht hier unangefochten an der Spitze. Das Unternehmen stellt gleich 12 Neuvorstellungen vor. Aber auch Audi und BMW werden 10 neue Modelle zeigen.

Neue Vertriebswege sind im Kommen

Autohersteller nutzen schon lange nicht mehr nur ihre Autohäuser als Vertriebsweg. Zwar kann man durch die Autohäuser Kundennähe beweisen, allerdings senkt sich dadurch der Gewinn, da die Unterhaltskosten recht hoch sind. Alternative Vertriebskanäle werden heute über das Internet gesucht. Für Newcomer kann dies zum Vorteil werden. Alt eingesessene Automarken haben auf diesem Weg aber auch schon herbe Verluste hinnehmen müssen. 

 

Lynk&Co möchte zum Beispiel sein SUVs ab 2018 in Deutschland lediglich über das Internet anbieten. Dadurch ist es möglich die Fahrzeugkosten um mehr als 10 Prozent zu senken. Die Vertriebskosten für einen SUV in der Preisklasse um die 40.000 Euro würden auf diese Weise um 4.000 sinken. Das würde dem Endkunden zugutekommen. 

Etablierte Hersteller üben Zurückhaltung

Etablierte Hersteller fahren hierzulande höchsten einige Testversuche. Volvo und Mercedes bieten einige Modellvarianten nur Online an und Fiat nutzt in Italien die Plattform Amazon für ausgewählte Modelle. Hier entsteht aber die Angst, dass die Hersteller sich die niedergelassenen Händler vergrauen und dadurch das klassische Vertriebsnetz geschwächt werden könnte. 

SUV weiter auf dem Vormarsch

Egal für welche Größe Sie sich entscheiden, der SUV liegt weiterhin im Trend. Fast alle Hersteller werden ein neues Modell auf den Markt bringen. Sogar Bentley beteiligt sich mit dem Bentayga am Markt. 

 

Im Jahr 2018 möchte BMW dann ein viersitziges Cabriolet der 8er Serie rausbringen und 2019 wird das 6er GranCoupé ebenfalls durch den 8er ersetzt. 

 

Das erste Elektroauto möchte Mercedes im Jahr 2019 den Händlern präsentieren. Der Concept EQ wird die Basis sein. In Paris wurde ja bereits ein Schaustück vorgestellt, welches einen konkreten Ausblick auf das Serienfahrzeug geben konnte.

 

Dabei setzt Mercedes auf experimentierfreudigere Kunden. Deswegen werden auch an vielen neuen Lösungen getüftelt, wie zum Beispiel ein Leuchtband unter den Front- und Seitenscheiben. Diese werden über LEDs angestrahlt. Die meisten Bedienelemente werden durch Sensor Felder und Touchscreen ersetzt und der EQ soll laut Mercedes das Auto mit den wenigsten Schaltern werden.

 

Auch das autonome Fahren ist weiter auf dem Vormarsch. Die ersten Robo-Taxen sind bereits unterwegs und werden getestet. Auch Bosch beteiligt sich nun an den Forschungen gemeinsam mit Mercedes und arbeitet an selbstfahrenden Autos. Bereits in den nächsten fünf Jahren sollen die ersten Fahrzeuge auf den Straßen rollen. In die Forschungen werden Milliarden gesteckt und die ersten Prototypen wurden ja bereits getestet. 

 

Laut Studien soll das dazu führen, dass in Zukunft weniger Unfälle passieren. Dies gilt besonders für schneebedeckte Straßen oder dichten Nebel. 

Luxus in der Oberklasse

Maserati schickt aber auch zwei neue Modelle in den Ring. Es werden Sondermodelle des GranCabrio Sport und des GranTurismo Sport erscheinen. Erscheinen werden diese in einer Special Edition mit einer Auflage von 400 Stück. 

Elektroautos weiter auf dem Vormarsch

Natürlich geht es auch bei der Entwicklung der Elektroautos immer weiter. KIA bietet für seinen Soul EV ab Juni ein verbessertes Batteriepaket an. Dadurch soll die Reichweite um bis zu 20 Prozent erhöht werden. Aber nicht nur die Kapazität der Batterien erhöht sich auf 30 kWh, sondern auch der Preis um 600 Euro. Damit könnte der Soul aber bis zu 250 km weit kommen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 145 km/h. Die Serienausstattung der Einstiegsversion bietet eine Klimaautomatik, Tempomat, DAB-Radio oder Freisprechanlage. 

 

Ebenfalls werden an neuen Techniken gearbeitet, um die Reichweiten noch mehr zu erhöhen. Neue Batterien sollen in Zukunft mit Glas-Elektrolyten arbeiten. Ein weiterer Vorteil dieser Batterien ist, dass diese nicht brennbar sind. Auch die Lebensdauer soll durch die neue Technik erhöht werden. Schon heute spricht man von mehr als 1.200 Zyklen. 

 

In Singapur hingegen wurde ein Akku entwickelt, der sich innerhalb von 2 Minuten zu 70 Prozent aufladen kann. Denn auch die Ladezeiten der Akkus die heute bei bis zu einer Stunde liegen, hindern viele Käufer daran, sich für ein Elektroauto zu entscheiden. Dies könnte sich in Zukunft ändern. Die Herstellung der Akkus soll deutlich einfache sein, und nach eigenen Aussagen, könnten die ersten Modelle bereits in zwei Jahren marktreif sein. Einige Fragen werden allerdings noch offengelassen, so dass wir hier gespannt sein dürfen.