Cabrio-Ankauf - so sichern Sie sich ab

Cabriolet im Sommer

Bei der Wahl eines Cabrios sind oft die Optik und das Image des Wagens ausschlaggebend für einen Kauf. Technische Fakten rund um den Antrieb und die Sicherheit werden dabei oft hinten angestellt. Doch meist sind solche Angelegenheiten schneller geklärt, als Sie denken. Hier erfahren Sie alles Wichtige zum Thema Antrieb und worauf Sie beim Ankauf eines Cabrios unbedingt achten müssen. 

Das 4x4 System

Das klassische Auto hat meist einen Frontantrieb, bei dem die hinteren zwei Räder gewissermaßen gezogen werden. Ein Heckantrieb funktioniert genau andersrum und wird in der Regel bei großen Fahrzeugen eingesetzt. So wird ein Auto angeschoben, nicht gezogen. Ein Allradantrieb, das sogenannte 4x4 System, gewährt die vergleichsweise beste Straßenlage. Vier Reifen ermöglichen mehr Stabilität, als es zwei können. Auch der Allradantrieb ist meist bei großen Fahrzeugen und Cabrios, wie dem Range Rover Evoque Cabriolet, vorhanden. Das 4x4 System sorgt bei allen Wetter- und Straßenverhältnissen für eine optimale Lage auf der Straße und eine gute Bodenhaftung. Selbst beim rapiden Beschleunigen liegt der Wagen gut auf der Straße auf und bricht nicht aus. Möchten Sie Ihr Cabrio auch im Winter und nicht nur saisonal nutzen, empfehlen wir sich ein Cabrio mit Allradantrieb zuzulegen. Auch bei Schnee, Glätte, im Sand und auf Geländestrecken sind Sie sicher unterwegs. So machen Sie Ihren Sommerwagen ganzjahrestauglich. Bezüglich der Funktionalität gibt es bei einem Allradantrieb folglich keine beträchtlichen Nachteile. Lediglich die Kosten können gegen die Anschaffung eines Wagens mit 4x4 System sprechen. Ein Auto mit Allradantrieb ist an sich teurer, da zusätzliche Technik benötigt wird. Eine weitere Kupplung, ein weiteres Getriebe und weitere Antriebswellen werden eingebaut. Folglich wiegt das Fahrzeug mehr, wodurch der Verbrauch steigt. Daher fallen auch die Kraftstoffkosten größer aus. Möchten Sie Ihr Cabrio nur zur Sommerzeit nutzen, lohnt sich die Anschaffung eines Allradantriebs kaum. In solch einem Fall empfehlen wir auf die Vorteile eines 4x4 Systems zu verzichten und die zusätzlichen Kosten zu sparen. 

Schwachstelle Verdeck

Durch die offene Karosserieform fehlt den Insassen bei der Fahrt der Kopfschutz, der bei einem geschlossenen Wagen gewährt wird. Daher besteht besonders in Schleudersituationen und bei Überschlägen eine große Gefahr für die Passagiere. Aus diesem Grund werden bei der Konstruktion eines Cabrios zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen, um die nicht vorhandene Dachkonstruktion zu kompensieren. Auch mit geschlossenem Verdeck haben die Insassen weniger Schutz, als in einem Wagen mit geschlossener Karosserie. Die Windschutzscheibe, die Säulen und der Rahmen als solcher werden erheblich verstärkt. Daher führen die Säulen meist bis runter zu den Türschwellern, um Windschutzscheibe und Rahmen zu stabilisieren. Auf diese Weise kann sich die Windschutzscheibe bei einer Kollision weniger leicht verbiegen und der Überlebensraum der Insassen wird nicht eingeschränkt. Durch die zusätzliche Stabilisierung lastet mehr Gewicht auf dem Wagen, weshalb Cabrios oft deutlich schwerer sind als ihr geschlossenes Pendant. Außerdem werden Überrollbügel bei den B-Säulen angebracht, die das Heck des Autos festigen sollen, um den Insassen mehr Überlebensraum zu bieten. Des Weiteren ist die Sitzposition meist tiefer, damit Fahrer und Mitinsassen nicht über die Kopfstütze hinausragen. Die Crashtests des ADAC können Ihnen bei der Frage weiterhelfen, ob Ihr vorgesehenes Cabrio-Modell die nötigen Sicherheitsstandards erfüllt.