Abzocke beim Gebrauchtwagenkauf - Teil 2

Autoankauf Frankfurt

Es gibt viele Tricks, wie Betrüger versuchen an Ihr Geld zu kommen. Besonders in Zeiten des Internets lassen sich vermeintliche Verkäufer immer mehr einfallen, um Ihnen das Geld beim Kauf oder Verkauf Ihres Gebrauchtwagens aus der Tasche zu ziehen. Der folgende Blogartikel zeigt Ihnen die bekanntesten Tricks und wie Sie sich davor schützen können und ist der zweite Teil unserer Reihe zu diesem Thema:

Achtung bei Vorkasse!

Damit Sie Ihre Liquidität nachweisen können, verlangt der Verkäufer eine Anzahlung auf das Gebrauchtfahrzeug. Das klingt eigentlich plausibel. Sollten Sie die Anzahlung aber an einen Verwandten oder per Bargeldtransfer tätigen und der Verkäufer möchte nur einen Einzahlungsbeleg, sollten Sie Vorsicht walten lassen. Durch die nun bekannte Identität können Betrüger die Ausweispapiere fälschen und das Geld abheben. Manchmal kommt es auch vor, dass Sie die Zahlung an ein Transportunternehmen leisten sollen. 

 

Besser ist es, wenn Sie hier Barzahlung vereinbaren, denn Unternehmen wie Western Union werden oft als Treuhandservice missbraucht. Vereinbaren Sie eine Zahlung erst bei Übergabe. Sollte der Verkäufer aber auf eine Anzahlung bestehen, nehmen Sie lieber Abstand von dem „Schnäppchen“. 

 

Beim Autokauf ein Überfall

Leider findet man auch immer wieder Berichte über Überfälle bei der Fahrzeugübergabe. Bedenken Sie, wenn Sie Barzahlung vereinbart haben, tragen Sie eine ganze Menge Bargeld mit sich herum. Immer wieder kommt es vor, dass Menschen vor der Übergabe des Fahrzeugs überfallen werden. Vom Verkäufer fehlt danach jede Spur. Nehmen Sie sich entweder immer eine zweite Person mit oder lassen Sie die Geldübergabe in der Bank stattfinden. 

 

Ein kostenloser Neuwagen?

Vielleicht haben Sie auch schon Angebote gelesen, bei denen Sie kostenlos einen Neuwagen fahren können. Sie kommen lediglich für die Nebenkosten wie Steuer und Benzin auf. Dafür schließen Sie einen Kreditvertrag ab und erhalten die Raten über einen Dritten wieder zurück. Sie müssen nur Werbung der Firma auf dem Fahrzeug gestatten. Ist das Jahr vorüber, geben Sie das Auto wieder zurück.

 

Laut ADAC gibt es hier aber einige Haken. Die Preise der Fahrzeuge sind deutlich überteuert und nur die Werbung kann diese Kosten nicht wieder reinholen. Auch eine Vermittlungsgebühr wird immer verlangt, die recht hoch ist.

 

Kaufe Ihr Auto

Sie hatten sicherlich auch schon einmal ein Kärtchen hinter dem Scheibenwischer auf dem steht: „Kaufe Ihr Auto zu Höchstpreisen“. Meist sind die Namen auf den Kärtchen ausländisch und die Fahrzeuge werden für den Export eingekauft. Meist versuchen die Käufer den Preis zu drücken, indem sie auf erhebliche Mängel hinweisen. Informieren Sie sich vorab über den Wert Ihres Fahrzeugs und lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen. 

 

Alles schlecht

Auch wenn Sie ein Auto verkaufen möchten, sollten Sie Vorsicht walten lassen. Sie haben Ihr Fahrzeug inseriert und mehrere Interessenten melden sich. Der Erste teilt Ihnen nach einer Probefahrt mit, dass das Getriebe und der Motor nicht in Ordnung sind und er aus diesem Grund nicht kaufen wolle. Dann folgt der zweite Interessent und gibt Ihnen die gleiche Diagnose, so dass Sie langsam verunsichert werden. Der Dritte macht Ihnen nun das Angebot, dass er den Wagen kaufen würde, aber die Reparaturkosten vom Preis abzieht. Sie sind froh Ihr „defektes“ Auto endlich wegzuhaben, obwohl es einen Schaden nie gegeben hat. Dabei treten die Kaufinteressenten unterschiedlich auf, so dass Sie keinen Verdacht schöpfen. 

 

Fazit

Wer ein Auto kaufen oder verkaufen möchte sollte immer bedenken, dass es eine einmalige Gelegenheit nicht gibt. Wenn Sie einen Luxuswagen zur Hälfte des üblichen Preises angeboten bekommen, kann irgendetwas nicht stimmen. Schnäppchen können Sie machen, wenn Sie ein Fahrzeug mit Hagelschaden oder ein „Rentnerauto“ mit hohem Alter und niedriger Kilometerleistung finden, wenn Sie das nicht stören sollte.